Lesedetektive – die neue Mittelstufen – AG

 

Zum neuen Schuljahr haben sich vier Schüler aus den Mittelstufen M1, M2 und M3 für die AG „Lesen und Schreiben angemeldet“.

Die Schüler können weitgehend ohne Unterstützung sinnentnehmend lesen bzw. befinden sich auf dem Weg dorthin. Lesen ist auch das vorrangige Interesse aller vier Teilnehmer. Aus diesem Grund nutzen wir die letzte halbe Stunde immer für eine freie Lesezeit, in der die Schüler aus einem Angebot aus Zeitschriften, Büchern und Comics auswählen können. Ziel dieser freien Lesezeit ist es, die Schüler an das selbstvergessene Lesen heranzuführen und ihnen das Lesen als Freizeitbeschäftigung näher zu bringen.

Hierfür steht Literatur aus ihren Interessenbereichen (Fußball, Piraten, Gespenster, Abenteuer, Musik und Stars usw.) zur Verfügung.

In Zukunft sollen die Schüler sich diese Literatur bei regelmäßige Besuchen in der Bücherei selbstständig auswählen. Dabei wird es auch darum gehen, dass die Schüler sich gegenseitig über den Inhalt ihrer Bücher informieren und beurteilen, inwieweit ihnen das Buch gefallen hat oder nicht.

Auf lange Sicht soll so eine Hitliste mit den zur Zeit beliebtesten Büchern entstehen.

Vor diesen freien Lesezeiten findet immer eine gemeinsame Arbeit statt.

In den Wochen bis zu den Herbstferien ging es darum, dass wir uns gegenseitig kennen lernen, so dass wir uns mit personalem Schreiben beschäftigt haben.

Wir haben zunächst unser Aussehen in einer Collage dargestellt und danach unsere Interessen notiert. Aus diesen Bildern und Worten sind kurze Artikel über jeden einzelnen Lesedetektiv entstanden.

Daraus haben wir dann einen Artikel für die Schülerzeitung und die Homepage erstellt.

Direkt vor den Ferien haben wir uns dann über unsere Pläne und Wünsche für die Ferien ausgetauscht und das in einer besonderen Form (einem Rondell) aufgeschrieben.

Im Folgenden wird es darum gehen, gemeinsam kurze Texte oder auch Bücher zu lesen, sich über das Gelesene auszutauschen und einzelne Aspekte im Sinne des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts nach Haas, Menzel und Spinner kreativ umzusetzen. Handlungsorientiert meint die verschiedensten Möglichkeiten der bildlich – illustrativen, musikalischen, darstellenden und spielenden Umsetzung von Literatur, wohingegen mit dem Begriff produktionsorientiert eine stärker kognitive Herangehensweise gemeint ist, beispielsweise beim Erzeugen neuer Texte.

Für die AG ist zunächst die Umsetzung eines kurzen Textes in ein Hörspiel geplant. Die Ergebnisse werden natürlich auch hier auf der Homepage zu finden sein – also immer wieder mal reinschauen!

S. Götte

 

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